Die anonymen Blondoholiker

Ich weiss nicht, warum. Aber irgendwie kann ich einfach nicht genug kriegen. Und jedesmal, wenn ich meinen Fix bekommen habe, hält das High ein bisschen weniger lang: Hoi zäme, mein Name ist Steffi, und ich bin Blondsüchtig.

Dabei habe ich es (okay, nach einem desaströsen Bleichmittelunfall bei einem Frisör, der GANZ weit weg ist vom Mad-Clan, wohlbemerkt!) ja auch mal ein Jahr oder so als Brünette ausgehalten. War nett, so Brünett. Aber nicht mehr. Ich habe mich selber gelangweilt, obwohl meine Augenbrauen zum ersten Mal in meinem Leben zu meinen Kopfhaaren gepasst haben. Brünetten sind einfach… so lieb. Und zuverlässig. Gute Babysitter und machen feine Gratins. Aber erst, als ich zu Blond zurückgekehrt bin, habe ich mich wieder so richtig STEFFI gefühlt. 

Und jetzt ist es wieder soweit. Nach weisen, wohlwollenden Sanftfärbestufen (so bleibt dein Haar am Leben, Schatz) muss ich Mister Menden wohl schon ein bisschen vorwarnen, dass es das nächste Mal so richtig zur Sache gehen wird. Denn die Sucht ist stärker als der Verstand, und ich MUSS… EINFACH… AUFDREHEN! Komm jetzt, Baby. Machen wir Weizen! Rocken wir Abalone! Kicken wir uns ein bisschen Perlblond rein! Ich bin schon ganz hibbelig. Und glaube fest daran, dass Blondinen mehr Spass haben. Und bald kommt mein nächster Fix, yay!

Author: steffi

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