Mad for „Mad Men“

Ich bin verliebt. Nein, das ist nicht das richtige Wort dafür… Ich bin VERFALLEN, und zwar einer Fernsehserie. Was ganz schlimm an vergangene „90210“-Zeiten erinnern könnte, nimmt jetzt mit „Mad Men“ richtig neue Formen an. Der Style, der Sound, der Sexappeal der 1960er-Jahre… Warum, Gott, musste ich ein Kind der 70er werden?

Falls du dich jetzt fragst, was das soll: Es geht um die TV-Serie „Mad Men“. Geschrieben hat sie Matthew Weiner, der mich schon vor Jahren um ein paar hundert Stunden Schlaf gebracht hat mit „The Sopranos“. Seine neue Show spielt in einer Werbeagentur in New York, ca. 1962, und zwar um den ULTRA-SEXY Werbemann Don Draper, gespielt von Jon Hamm. Er ist wortkarg, frauenvernaschend und unglaublich gut frisiert (Marc? Schaffst du den schnittigen Schnitt?). Und er ist umgeben von unglaublich schönen, unglaublich unglücklichen und umwerfend genial gekleideten Frauen, die diese tollen Spitztüten-BHs tragen, in denen jede Frau aussieht, als hätte sie zwei Raketen unter dem Pulli startklar gemacht. Aus irgend einem Grund weigert sich bis anhin jede Fernsehstation Deutschlands und der Schweiz (okay, mit Ausnahme von FOX Deutschland, aber der zählt nicht, da Pay-TV), die Sendung ins Programm aufzunehmen. Keine Ahnung, wieso. Darum umso grösser die Glücksgefühle, dass sie gerade eiskalt auf DVD erschienen ist, in Deutscher Synchronfassung.

Nein, das ginge zu weit, hier den Link zum Kaufen der DVD zu posten. Du findest sie auch von alleine: „Mad Men, 1. Staffel“ googeln und für ca. 40 Stutz dem Retro-Glamour verfallen. You have been warned! Und nein, ich werde nicht dafür bezahlt. Aber zahlen muss mein Tigerprinz, der sich wohl oder übel damit zufrieden geben muss, dass mir ab und zu Don Draper vorschwebt, wenn wir, äh… Spaghetti essen mitenand.

Author: steffi

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