Ode auf den Herbst

Warnung: Heute wird es ziemlich poetisch hier bei MAD. Denn während sich alle anderen darüber beklagen, dass der Sommer («eh schon so kurz!») schon wieder vorbei ist («ich wandere aus!»), finden wir nämlich völlig unpopulär: JAAAA! HERBST! Und bevor du jetzt mit den Augen rollst und ein neues Browser-Fenster aufmachst für deine Ebookers-Anfrage für die Malediven im November… WART. BLEIB DA. Denn der Herbst ist hier in Zürich einfach umwerfend schön.

Warum? Fragst du?

Ich sägs dir jetzt, Spätzli: Die grünen Marronihüüsli, die aufgestellt werden, noch bevor du deine Flip Flops in den Estrich getragen hast. Oder Spaziergänge am See OHNE DASS DU ÜBER BESOFFENE AARGAUER TEENAGER STOLPERST. Den Morgen-Espresso an einem der Stehtischli beim Belcafé, bei dem du dich über die Banker amüsieren kannst, denen die Krawatte ins Gesicht geweht wird. Vermicelles. Rehpfeffer. Chihuahuas in Pullovern. Einen neuen Roman kaufen gehen bei Orell Füssli, und zwar einfach, weil es draussen kalt war, als du auf dein Date gewartet hast. Trams, die nicht gefüllt sind mit nach Schweiss stinkenden Menschen – sondern mit Menschen, die jetzt nach Döner oder Thunfisch-Sandwich riechen. Winterstiefel. Kuschelschals. Regenmäntel, die jedes Outfit chic machen. Kids, die in Pfützen stampfen. 

Und jetzt darfst du übernehmen. Was liebst du am Herbst? Let us know! Wir verpassen dir dafür eine schöne Herbstfriise bei deinem nächsten Besuch, okay?

b6fe1ac0fceb50425a38c7c8ad317785

Author: steffi

Share This Post On