Detox-oholiker

Jeden Januar ist es soweit, das ist schon fast wie eine verlegte Festtags-Tradition: Der Neujahres-Detox. Alle deine Freunde, die während 11 Monaten im Jahr bedenklich viel saufen sind plötzlich im «mein Körper ist mein Tempel»-Groove. Und nerven dir damit die Eier ab. NICHT MIT MIR, habe ich gesagt. Denn während die Fränseli immer noch für Wohlgefühl sorgen…

…nerven alle Ramadan-Freunde. Und zwar gewaltig. Keine Einladungen mehr («chömmer nöd Aafang März abmache zum Znacht?»), Starbucks-Date werden gecancellt («ich gaane jetzt ebe neu is Bikram Yoga am Samschtig morgä») und die Freundinnen nerven mit ihren Keine-Sauce-Salaten und rohem Thunfisch. Und den strapazierten Nerven. Die einzige Reaktion hier? Kapitulation:

Aber du siehst es ja auch, oder? Ein kleines, wichtiges Detail im Bild. Denn so laufts, Freude. Und nach meiner Henkersmahlzeit gehts los, quasi aus Zwang. Detox-Gruppendruck. Ich fange morgen an mit Zucker- und Koffein-Entzug, hardcore und während fünf Tagen. Schlimm, nur, dass ich in zwei Tagen zu Fabienne gehe für Frisur-Update. Falls du das liest, Schatz: ES TUT MIR JETZT SCHON LEID. Ich werde eventuell unausstehlich sein.

Aber biete mir bitte keine Kinderschoggi an, um mich zu trösten, okay? Und auch keinen Kaffee. Aber ich habe eigentlich nirgends gesagt, dass ich keinen Prosecco mehr trinken werde…

Updates hier. Bald. FALLS ICH ES ÜBERLEBE.

Author: steffi

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